Anti-Jagd-Training
Jagen zählt zum natürlichen, genetisch fixierten Verhaltensrepertoire unserer Haushunde. Demnach gibt es den Hund "ohne Jagdverhalten" nicht. Allenfalls gibt es Hunde, die das Verhalten (noch) nicht oder nur in abgeschwächter Form zeigen. Jagdverhalten tritt sopntan auf, das bedeutet, dass auch ein Hund nach Jahren ohne Jagdambition plötzlch jgdlich aktiv werden kann.
Folgende Themen werden im Anti-Jagd-Training behandelt:
Kurs I:
- Theoretische Grundlagen & Vorstellung der Hunde
- Schleppleinentraining - der richtige Umgang mit der Schleppleine (Radiustraining)
- Differenziertes Belohnen (in Kombination mit der Schleppleine)
- Orientierungtraining (Signale des Hundes erkennen!)
- Umkehrsignal
- Sitz/Platz auf Distanz (Beginn)
- Notfall-Rückruf (Superschlachtruf)
- Übung (nur Übung macht den jagdfreien Hund)
Kurs II:
- Wiederholung/Übung zu Teil I
- Wortsignal "WEITER", "RAUS DA" und "ZURÜCK"
- Generalisierungsskala - Ablenkung erkennen/unter Ablenkung üben
- Verschiedene Kommsignale
- Wild anzeigen
- Sitz/Platz auf Distanz (Fortlauf)
- Impulskontrolle (Erregungsniveau senken)
- Ersatzbeschäftigung für den Hund (Stöbern, Suchspiele etc.)
