Liebe Hundefreunde,

wieder ist ein Jahr vergangen - so schnell, so schön und so erfüllend.
Lasse ich das Jahr 2018 Revue passieren, darf ich auf ein gleichmäßig harmonisch verlaufendes Jahr mit vielen Höhen und wenig Tiefen zurückblicken. Darüber bin ich nach dem anstrengenden Jahr 2017 durchaus dankbar.

Gesundheitlich hat sich meine gesamte Familie nach dem turbulenten Jahr 2017 erholt, wir konnten alle ein wenig durchschnaufen und Kraft tanken. Selbst mein kleines Schulterproblem habe ich aktuell ganz gut im Griff.
Der Verlust von unserer Meggie schmerzt immer noch sehr, doch stetig wächst die tiefe Dankbarkeit, solch einen wahnsinnig tollen Hund durchs Leben begleitet haben zu dürfen. Die Lücke, die durch Meggies Tod entstanden ist, kann derzeit nicht geschlossen werden. Etliche Anfragen von Grundschulen, VHS, Nachmittagsbetreuungen & Co. muss ich leider zurückweisen, da meine Rüden nicht für den Einsatz mit Kindern geeignet sind. Ließe vermuten, dass bald etwas „Kleines“ oder „Geeignetes“ nachkommt – aber NEIN – ich habe mich dazu entschlossen, erst mal das Leben mit meinen beiden Hundebuben zu genießen. Finn und Mexx sind aktuell 8 Jahre alt. Ich hoffe, dass sie noch lange fit sind und mich auf Spaziergängen, Ausflügen und Wanderungen begleiten können.
Meine persönliche kleine Hiobsbotschaft erreichte mich im Herbst 2018 durch die Ankündigung, dass unser derzeit gemietetes Haus verkauft werden soll. Wir werden sehen, wohin sich die derzeitig schwammige Lage entwickelt.

Das Hundeschuljahr 2018 war ein durchaus gelungenes Jahr. Meine Schüler sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin wirklich sehr dankbar, so viele tolle Menschen und ihre Fellnasen begleiten zu dürfen. Gemeinsam haben wir viel erlebt, gemeinsam gelacht und manchmal auch miteinander geweint.
Ich selbst sehe Hundetraining als einen Prozess der Betreuung des Zusammenlebens von Menschen und Hunden. Der Prozess beginnt dem Kennenlernen, der Aufnahme von Fakten und die Berücksichtigung von Wünschen – soweit sich das umsetzen lassen kann. Es geht also nicht primär um "den Grunderziehungskurs", "den Leinenführigkeits- oder Rückrufkurs". Es geht darum, den Hundehalter und seinen Hund zu unterstützen, beide sicher zu machen für die große Welt da draußen - und das in dem Maße, wie es für Mensch und Hund gut und motivierend ist. Und es geht darum, Erlebnisse - vielleicht auch manchmal Wagnisse - zu bestreiten, die als Erinnerung in den Köpfen und Herzen bleiben. Kurz gesagt, ich möchte meinen Hundeschülern so viele schöne Erinnerungen wie möglich zaubern.
Natürlich endet auch jeder Betreuungsprozess irgendwann einmal. Im Jahr 2018 mussten sehr viele Freunde, Hundeschüler oder ehemalige Hundeschüler ihre Fellkinder über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ich wünsche mir sehr, dass all diejenigen, die diesen Schmerz ertragen müssen, irgendwann stolz und dankbar auf die gemeinsame Zeit mit ihrem Hund zurückblicken können.

Was war sonst so los bei uns?
Erlebnisse! Der Hundeurlaub in der Toskana wie auch die Dogtrekking Tage im Bayerischen Wald waren zwei bzw. drei durchaus harmonische Veranstaltungen. Insbesondere das Naturerlebnis „Bayerischer Wald im Herbst“ ließ wohl die Herzen aller Beteiligten höherschlagen.
Weiterbildung! Stillstand ist Rückschritt – insbesondere im Hundetraining. Daher konnten wir einige super spannende Seminare und Themenabende anbieten.
Hundeführerschein! Auch im Jahr 2018 durften wir einige Mensch-Hund-Teams auf ihrem Weg zum Hundeführerschein begleiten. Gratulation, alle teilnehmenden Teams haben die Prüfung bestanden.
Teamerweiterung! Seit Mitte des Jahres begleitet mich Marcus bei den Hundestunden. Nach erfolgreicher Einarbeitung übernimmt und unterstützt Marcus nun einen Teil der Stunden. Ich freue mich sehr, einen so engagierten, kompetenten und motivierten Trainer gefunden zu haben, der genau meine Trainingsphilosophie teilt.
 
Was passiert 2019?
Ich möchte nicht Zuviel vorweg planen, denn – wie das Sprichwort schon sagt – „meistens kommt es anders, als geplant“. Aktuell habe ich die Zusage von Gerd Schreiber für drei Wochenendveranstaltungen, im Oktober werde ich meinen Jahresurlaub planen, den ich mit einer Fortbildung kombiniere. Bis einschließlich März wird es nicht viel „Neues“ geben, die Prüfungen zum Jagdschein stehen an und kosten doch mehr Kraft als eingeplant. Ab April möchte ich dann einige neue Projekte, Themen und Veranstaltungen anbieten. Wir werden sehen, wohin die Reise geht. Und nicht zuletzt steht evtl. ja auch ein Umzug – wohin auch immer – an. 
 
Und nun möchte ich an dieser Stelle meiner Familie, meinen Freunden und natürlich auch meinen Hundeschülern nur das Beste für 2019 wünschen.
 
Gesundheit – das wichtigste Gut,
Zufriedenheit – für das innere Gleichgewicht,
Liebe – erhalten, damit sie auch verschenkt werden kann,
Geborgenheit - zu wissen, wo man zuhause ist,
Glück – egal wie dieses aussehen möchte,
Geduld – auch wenn die Welt immer schnelllebiger wird,
Ruhe – damit der Körper funktioniert,
Motivation – um Dinge zu verändern,
Durchhaltevermögen - um Durststrecken zu überwinden,
Erlebnisse - die sich in die Herzen zeichnen,
Wagnisse - um daran wachsen zu können,
Freude – über die kleinen Dinge im Leben,
Erkenntnisse – wenn’s mal nicht nach Plan läuft und …
 
…. Vorfreude auf ein hoffentlich erfüllendes neues Jahr 2019!
 
Birgit Götz
 

Ein Dankeschön

geht an ...

  • meine Familie, die mir den Rücken frei hält und mein Tun unterstützt,
  • meine lieben Moni, ohne deren Einsatz würde ich wohl im Chaos versinken,
  • Marcus, der als Mensch und Trainer so viele Qualitäten besitzt,
  • meine Hundeschüler, für das Vertrauen, dass sie mir entgegen bringen,
  • Gerd Schreiber, der als Referent durch ganz Deutschland reist,
  • Carmen Scherb, die als Prüferin zum Hundeführerschein auch weite Wege fährt,
  • Kirsten Berger und alle aktiven Mitglieder des IBH e.V., die den Verband leben lassen.