Einzeltraining

Sie möchten ein ganz bestimmtes Problem im Umgang mit ihrem Hund beheben?

Einzeltraining ist die individuellste Form des Trainings, bei dem sie  individuellen Lösungsansätzen zur Verbesserung der Kommunikation mit ihrem Hund erhalten. Um den erwünschten Trainingserfolg zu erzielen, achten wir darauf, das Training angemessen an den bisherigen Ausbildungsstand zu gestalten.

Begegnungstraining bei Angst und Aggression

Wir alle kennen die Situation, in der wir mit unserem Hund auf eine Begegnung der "dritten Art" stoßen.

Meist treffen wir dabei auf Dinge,  Personen oder Tiere, auf die unsere Hunde mit unerwünschtem Verhalten reagieren. Als Folge daraus gehen wir Hundehalter diesen Begegnungen bewusst aus dem Weg oder fühlen uns dazu gedrängt, mit Druck und übermäßiger Härte auf das Verhalten des Hundes zu reagieren. Dies führt in vielen Fällen zu einer Verschlimmerung der Lage mit der Folge, dass sich die Spirale aus Fehlverhalten (seitens Hund und Halter) immer weiter nach oben dreht.

Der Begegnungskurs richtet sich an alle Hundehalter, die Begegnungen an der Leine skeptisch entgegensehen oder gar völlig aus dem Weg gehen. Wir fragen nach den Ursachen des hündischen Verhaltens, nehmen den aktuellen Bestand auf und erarbeiten individuelle Lösungsansätze.

Trainingsspaziergang "Social Walk"

Sozialverhalten lernen und aufrecht erhalten.

Mensch und Hund lernen, mit der Aufregung und der Anspannung bei Begegnungen mit anderen Menschen und Tieren umzugehen. Social Walks sind der ideale Rahmen, um im Vorfeld einstudiertes Alternativverhalten unter Ablenkung zu üben. Auch die Körpersprache der Hunde findet Beachtung, damit Konfliktsituationen rechtzeitig erkannt und aufgelöst werden können.

Angenehmer Nebeneffekt der Trainingsspaziergänge ist eine Verbesserung der Leinenführigkeit sowie Impulskontrolle des Hundes.

Um ein entspanntes Lernen für Mensch und Hund möglich zu machen, achten wir auf die Einhaltung der nötigen Individualdistanz eines jeden Hundes. Deshalb werden die Hunde beim Trainingsspaziergang grundsätzlich an der Leine geführt. Bei passender Konstellation besteht die Möglichkeit, die Hunde zeitweise frei oder an der Schleppleine laufen zu lassen.

Die Trainingsspaziergänge sind besonders geeignet für:

  • unsichere/ängstliche Hunde
  • leicht aggressive Hunde (evtl. mit Maulkorb!)
  • leinenaggressive Hunde
  • aufdringliche Hunde, die jeden Menschen oder Hund begrüßen möchten
  • Hunde mit ausbaufähiger Sozialkompetenz

Begleithundeprüfung

Seit 2012 gilt die neue Prüfungsordnung zur Begleithundeprüfung des FCI/VDH.

Die Begleithundeprüfung ist eine Grundprüfung des Verbands für das deutsche Hundewesen (VDH), in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z.B. beim Zusammentreffen mit anderen Hunden, Joggern, Radfahrern) geprüft wird. Sie ist die Grundvoraussetzung zur Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen (wie Agility, Obedience, THS o.ä.) im Hundesportbereich.

Auch wenn sie keine sportliche Karriere mit ihrem Hund anstreben, ist dieses Training eine sinnvolle und zielorientierte Freizeitbeschäftigung für sie und ihren Hund.

Die Begleithundeprüfung wird in 4 Teilen abgelegt:

  • Nachweis der Sachkunde (Theorie)
  • Unbefangenheitsprüfung
  • Unterordnung, auf dem Hundeplatz nach einem festgelegten Schema
  • Verkehrsteil, einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit, in dem beurteilt wird, wie sich der Hund gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern verhält.

Um an der Prüfung teilzunehmen, muss der Hundeführer Mitglied in einem dem VDH angeschlossenen Verein sein. Der Hund muss bei der Prüfung mindestens 15 Monate alt und gechipt oder tätowiert sein.

Wie bereitet man sich auf die Begleithundeprüfung vor?

Die Vorbereitung zur Begleithundeprüfung wird von zahlreichen Hundesportvereinen und Hundeschulen angeboten.

Ihr Hund sollte bereits über einen gewissen Grundgehorsam verfügen. Signale wie Sitz, Platz und Bleib sollte ihr Hund kennen, muss sie jedoch nich nicht perfekt umsetzen können.

Unser Vorbereitungstraining bereitet Sie gründlich und intensiv auf die Begleithundeprüfung vor. Ihr Hund lernt das korrekte Fuß-Gehen mit und ohne Leine, das Abliegen auf Zeit außer Sicht des Hundeführers, den korrekten Vorsitz und vieles mehr. Dabei achten wir auf eine genaue Ausführung der Übungen und geben Ihnen Tipps, wie Ihr Hund aufmerksam und freudig mit Ihnen arbeitet.

Die Vorbereitung zum Verkehrsteil findet an verschiedenen Plätzen des öffentlichen Lebens statt, an denen wir die Ablenkungen antreffen, die später geprüft werden.

Wachsen sie mit ihrem Hund zu einem eingespielten Team zusammen, werden sie ein doghandler-Team.

 

Hundeführerschein ibh

Schritt für Schritt zu alltagstauglichen Familienhund.

Die Vorbereitung auf den ibh-Hundeführerschein umfasst die Schulung von Hund und Halter mit dem Ziel, Alltagssituationen in dem Maße zu bewältigen, dass weder wir und unsere Hunde noch unsere Umwelt  gefährdet werden. Dazu müssen die in den Grundlagen vorhandenen Signale auch unter Ablenkung geübt werden.